Academy of European Law

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Academy of European Law

Seit 1999 bereichert die ERA die Kulturlandschaft Triers mit vielfältigen Ausstellungen europäischer Künstler, von Nachwuchstalenten bis hin zu etablierten Künstlern aus Deutschland und dem Ausland. Das großzügige Foyer, die helle Cafeteria und die 2011 hinzugefügte verglaste Galerie der Akademie bieten ideale Räumlichkeiten und Lichtverhältnisse für die Präsentation von Gemälden, Grafiken, Fotografien, Skulpturen und anderen bildenden Kunstwerken.

Kunst hat bei ERA schon immer eine wichtige Rolle gespielt – so sehr, dass im Laufe der Jahre ein bestimmtes Werk zum Symbol unserer Akademie geworden ist: La jaula de la libertad (Der Käfig der Freiheit).

Besucher der ERA-Zentrale und Teilnehmer unserer Fortbildungsveranstaltungen kennen diese monumentale Skulptur des großen spanisch-baskischen Künstlers Eduardo Chillida. Das Werk wurde speziell für den Platz vor dem ERA-Konferenzzentrum entworfen und 1998 dort aufgestellt. Es veranschaulicht meisterhaft die Dialektik zwischen Gesetz und Freiheit.

Neben den Reproduktionen römischer Büsten, die in unserem Hauptgebäude zu finden sind, wurden der ERA im Laufe der Zeit viele Kunstwerke geschenkt, die in unseren Räumlichkeiten dauerhaft ausgestellt sind. Seit ihrer Gründung hat die ERA auch über hundert temporäre Kunstausstellungen beherbergt und damit verschiedene Künstler – ob Anfänger oder etabliert, lokal oder international – unterstützt.

Aktuelle AUSSTELLUNG: IMPULSE

Ausstellung vom 22. Mai bis 17.Juli 2026

Am 21. Mai lädt die ERA erneut zur Eröffnung einer Doppelausstellung ein

Unter dem Titel „Impulse” präsentiert sie Werke zweier in der Eifel lebender Künstler:.

MALEREI
Anni Jutz

Anni Jutz ist eine 1950 in Rittersdorf geborene Künstlerin, die seit 1976 in Bitburg lebt.

Nach einer Lehre in einer Anwaltskanzlei, war sie bis zur Geburt ihrer drei Kinder zehn Jahre als Angestellte am Amtsgericht Bitburg tätig. Anschließend arbeitete sie als Bürokraft im familieneigenen Schreinereibetrieb.

Sie hat 2005 zur Malerei gefunden. Nach Seminaren an der Europäischen Kunstakademie in Trier und Inspirationen durch Reisen nach Amerika, Bolivien, ins Tessin, nach Italien, Frankreich und England entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Malerei.

Die Ergebnisse ihrer Arbeitsprozesse sind durch Spontaneität und Experimentierfreude gekennzeichnet und entziehen sich größtenteils dem Gegenständlichen. Ihr handwerkliches Repertoire reicht hierbei von Acrylfarben, Papiercollagen und Leinengeweben über Kaffeepulver bis hin zu selbsthergestellten Farben aus Pigmenten und Sand.

Ausstellungen (Auswahl) – Anni Jutz

  • 2024: Geomuseum Devonium, Waxweiler / Kunst am Fluss, Weingut Cantzheim, Kanzem/Saar / Burgrestaurant, Rittersdorf
  • 2023: BitburgART / Café Zeitsprung, Landesmuseum Trier
  • 2020: Zur Steipe, Trier
  • 2019: Schloss Kewenig
  • 2018: Galerie Beck, Homburg / Robert-Schuman-Haus, Trier
  • 2016: Galerie Bitburg, Schakengasse 5 / Kunst im Gut Scheyern/Bayern
  • 2015: Kunst im Gut Scheyern/Bayern / Galerie in Neuerburg
  • 2014: Galerie in Neuerburg / Volksbank, Bitburg-Biersdorf
  • 2013: Deutsch-Niederländisches Künstlerdorf, Kevelaer / Dorint Seehotel, Bitburg-Biersdorf / Galerie Kunstzeit, Wadern
  • 2012: Activa, Grevenmacher/Luxemburg
  • 2011: Nells Parkhotel / Galerie Atelier Angelika Hirschler, Trier
  • 2009: Eisenbahnhalle, Losheim

FOTOGRAFIE
Georg Worecki

Die von Georg Worecki gezeigten Exponate stammen aus einer frühen Phase seines fotografischen Schaffens im digitalen Bereich, in der er die Brennweite des Objektivs während des Aufnahmeprozesses veränderte.

Durch die Bewegung erinnern diese Fotoarbeiten oftmals an Bilder, die vor allem in den Abstraktionsphasen der Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts zum Vorschein kamen. Es ist in erster Linie die Improvisation, die Worecki hierbei motivierte, dem Unerwarteten, der Unmittelbarkeit des Fremden, dem Bann des Andersartigen näherzukommen. Sie diente ihm essenziell als ein Akt der Befreiung von der Last des Alltäglichen. Worecki unternahm dadurch erneut den Versuch, das Geheimnis des Lebens auf eine Fläche zu projizieren.

Vita Georg Worecki

Georg Worecki (geboren am 28. Juli 1961 in Düsseldorf) ist ein deutscher Regisseur und Fotograf polnisch-italienischer Herkunft. Seine Arbeit ist geprägt von einer engen Verbindung zwischen Theater, Film und Fotografie, wobei er sich heute vor allem auf die neorealistische Straßenfotografie und inszenierte Schwarz-Weiß-Aufnahmen konzentriert.

Künstlerischer Werdegang

  • Frühe Einflüsse: Er lernte die Fotografie bereits als Kind von seinem Vater, einem Filmproduzenten, und gewann mit 10 Jahren seine erste Kamera.
  • Theater & Regie: Nach dem Abitur arbeitete er ab 1981 als Techniker am Rheinischen Landestheater Neuss mit bekannten Schauspielern wie Willy Millowitsch und Eddi Arent zusammen. Er studierte Germanistik, Kunst- und Baugeschichte in Tübingen und Aachen und schloss eine Regieausbildung ab.
  • Fotografie: Seit 1999 ist er verstärkt als freischaffender Fotograf tätig. Ein bekanntes Projekt ist seine Fotoserie über den Neusser Hafen zur Jahrtausendwende, die er nachts mit analoger Technik und ohne Blitzlicht aufnahm..

Wichtige Werke und Ausstellungen – Georg Worecki

  • Film & Theater: 1994 vollendete er sein Theaterstück „Siebte Einsamkeit“; 2004 führte er Regie beim Experimental-Kurzfilm „Future Light – Lounge Proposal“ über eine Installation von Brian Eno.
  • Fotografie-Ausstellungen:
    Anderswo” (2026): Eine Retrospektive inszenierter Fotoarbeiten im Geomuseum Devonium in Waxweiler
    Internationale Präsenz: Einzel- & Portfolioausstellungen unter anderem in Richmond (USA, 2010), Wien, Rom, London, Triest und Luxemburg.
  • Auszeichnungen: Er erhielt zahlreiche internationale Anerkennungen, darunter „Honorable Mentions“ beim International Photography Awards (IPA) (2013, 2016) und den ersten Platz in der Kategorie Schwarz-Weiß bei der „Bike Expo“ in Seattle (2006).

Worecki lebte und arbeitete von 2012 bis 2017 in Luxemburg und ist heute in Daleiden in der Eifel ansässig. Seine Werke sind Teil öffentlicher und privater Sammlungen in Europa und den USA.

VERNISSAGE

Donnerstag, 21. Mai 2026 um 19:00 Uhr

Begrüßungsansprache
Dr. Klaus-Peter Walter, Bitburg (Philosoph und Autor)

Einen musikalischen Beitrag zur Vernissage erbringt
Musiker und Instrumentenbauer Helmut Bleffert.

Veranstaltungsort
Europäische Rechtsakademie, Metzer Allee 4, 54295 Trier

Öffnungszeiten der Ausstellung
Montag: 09:00 – 17:00 Uhr / Dienstag: 09:00 – 13:00 Uhr / Mittwoch: 09:00 – 13:00 Uhr /
Donnerstag: 09:00 – 17:00 Uhr / Freitag: 09:00 – 13:00 Uhr

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