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8. September 2020 – 8. September 2021


ERA-Stiftungsrat 2020: Aktuelle Herausforderungen, strategische Ziele

Der Stiftungsrat der ERA traf sich am Montag, dem 16. November 2020, zu seiner Jahressitzung, um die aktuellen Maßnahmen zur Bewältigung der Covid-19-Krise zu würdigen und die langfristigen Ziele einer neuen Entwicklungsstrategie zu verabschieden.

18. November 2020

Die vom Präsidenten des Stiftungsrats Jacques Santer geleitete Sitzung fand am Sitz der ERA in Trier für die Mehrzahl der Teilnehmer allerdings in Form einer Videokonferenz statt.

Bewältigung der Covid-19-Krise

Reisebeschränkungen und andere sanitäre Maßnahmen aufgrund der Covid-19-Pandemie haben die ERA gezwungen, ihr gesamtes Fortbildungs- und Tagungs­programm auf online umzustellen. Nach einer ersten Phase zu Beginn des Lockdown, während der im April und Anfang Mai keine Veranstaltungen mehr organisiert werden konnten, gelang es der Akademie, fast ihr gesamtes offenes Programm – von Sommerkursen bis zu Jahrestagungen – in einem Online-Format anzubieten. Die Aufnahme durch die Rechtspraktiker war durchweg positiv.

Der Stiftungsrat hörte Berichte über die Auswirkungen der Krise auf Programme, Teilnehmer und Mitarbeiter der ERA und beglückwünschte alle Beteiligten zu ihrer Reaktion auf die von der Pandemie gestellten Herausforderungen. Mit großem Interesse nahm der Rat das Ergebnis einer europaweiten Umfrage zur Akzeptanz von Online-Fortbildung zur Kenntnis, die die ERA im Sommer mit über 50 Partnern aus dem Kreis der juristischen Berufe durchgeführt hatte und für die über 10.000 Antworten ausgewertet wurden. Der Rat billigte die ergriffenen Maßnahmen und verabschiedete den Haushalt 2021, der die neuen Bedingungen widerspiegelt, unter denen die ERA ihre Aktivitäten entfalten kann.

Planung einer nachhaltigeren Zukunft

Der Stiftungsrat nahm auch eine neue Entwicklungsstrategie für die Jahre 2021-27 an, die alle die ERA in den kommenden sieben Jahren betreffenden wichtigen Fragen beschreibt und die in diesem Zeitraum zu erreichenden zentralen Ziele festlegt. Der zeitliche Rahmen entspricht dem Mittelfristigen Finanzrahmen der Europäischen Union und bietet der ERA einen Bezugspunkt, um den zu erwartenden Herausforderungen auf stabiler finanzieller Grundlage begegnen zu können.

Dabei hat die Covid-19-Krise die Relevanz einiger strategischer Herausforderungen beschleunigt, auf die sich die ERA schon bei der Vorbereitung dieses Strategie­papiers eingestellt hatte – besonders auf die Auswirkungen der digitalen Revolution und die sich im Hinblick auf den Klimawandel ändernde Einstellung zu inter­nationalen Reisen. Die wichtigsten Maßnahmen zur Umsetzung der Entwicklungs­strategie werden von 2021 an durch jährliche Aktionspläne sichtbar werden.

Neuer Direktor und neue Programmdirektorin

Die Sitzung am Montag war die letzte in offizieller Funktion für den gegenwärtigen ERA-Direktor Wolfgang Heusel, der seit Januar 2000 im Amt ist. Präsident Santer lobte die Errungenschaften des scheidenden Direktors, insbesondere die Einbindung von 26 EU-Mitgliedstaaten in die ERA-Stiftung zwischen 2000 und 2018, durch die das Institut erst zu einer wahrhaft europäischen Einrichtung geworden sei. Heusel dankte dem Präsidenten Santer und den Ratsmitgliedern für über zwanzig Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit und betonte sein Zutrauen in die Fähigkeiten der kommenden ERA-Führung.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Stiftungsrat Jean-Philippe Rageade ab 1. Januar 2021 zu seinem Nachfolger als Direktor berufen. Rageade dankte den Ratsmitgliedern erneut für ihr Vertrauen. „Ich bedaure, dass die akute Pandemie­krise es der ERA noch nicht erlaubt, ihrem langjährigen, ikonischen und historischen Direktor Wolfgang Heusel die Ehre ihres Dankes zu erweisen, aber ich freue mich, dass er die Einladung akzeptiert hat, vom nächsten Jahr an als Mitglied des Kuratoriums zu dienen”, sagte er.

Im Lauf der Sitzung unterstrich Rageade die Solidarität und Widerstandskraft, die das gesamte ERA-Team im Lauf dieses Jahres zeigte und die der Akademie erlaubten, in der Fortbildungslandschaft präsent zu bleiben, ihren Auftrag weiter zu erfüllen und dabei ihr Fortbildungsangebot zu erneuern und zu diversifizieren. „In Demut und mit Zuversicht freue ich mich darauf, gemeinsam mit der neu bestellten Geschäftsführung die vom Rat verabschiedete Entwicklungsstrategie umzusetzen”, sagte er.

Der Stiftungsrat billigte schließlich die Berufung von Julia Laffranque als neuer Programmdirektorin zum Mitglied der Geschäftsführung. Laffranque ist derzeit Richterin am Obersten Gericht Estlands und eine frühere Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Sie tritt ihr Amt in Trier am 1. Februar 2021 an.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an

Dr. Wolfgang Heusel, Direktor

Tel (D) + 49(0)651 9 37 37 - 912; wheusel@era.int ; www.era.int


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